Ich hielt meine Wohnung 3 Monate bei 18 Grad, dann entdeckte ich schwarzen Schimmel an jeder Wand

erfahren sie, wie das halten der wohnung 3 monate lang bei 18 grad zur schimmelbildung führte und wie sie schwarze schimmelpilze an den wänden erkennen und verhindern können.

Die kalte Jahreszeit bringt nicht nur frostige Temperaturen, sondern auch eine besondere Herausforderung für Wohnungseigentümer und Mieter mit sich: die Gefahr von Schimmel. Bei unzureichender Belüftung und Temperatur können sich schädliche Sporen an Wänden und Decken ansammeln. Diese Situation wird besonders kritisch, wenn die Wohnung über einen längeren Zeitraum nur auf 18 Grad beheizt wird. Denn genau hier verbirgt sich das Risiko, ansteckende und gesundheitsschädliche Formen des Schimmels zu entwickeln, insbesondere den gefürchteten schwarzen Schimmel.

Schimmel entsteht, wenn die Raumluftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum zu hoch bleibt, während die Temperaturen zu niedrig sind. Vor allem in der Heizperiode kann ein Rückgang der Temperatur unter 18 Grad drastisch das Risiko erhöhen. Regelmäßiges Lüften kann helfen, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren, doch wird häufig versäumt, das richtige Gleichgewicht zwischen Heizen und Lüften zu finden.

Das Risiko von Schimmel bei kalten Temperaturen

Ein Raum, der konstant bei 18 Grad oder weniger gehalten wird, kann zur Brutstätte für Schimmel werden. Die Feuchtigkeit pneumonierender Wände kann innerhalb weniger Tage zu sichtbarem Schimmel führen. Über die gesundheitlichen Gefahren, die von Schimmel ausgehen, sollte man sich nicht täuschen lassen: Atemwegserkrankungen, Allergien und andere gesundheitliche Probleme sind nur einige der Risiken, die mit einem Schimmelbefall einhergehen.

Wie entsteht Schimmel?

Um zu verstehen, wie Schimmel entsteht, muss man sich mit den Bedingungen vertrautmachen, die ihm zugutekommen:

  • Hohe Luftfeuchtigkeit: Werte über 60% relative Feuchtigkeit sind problematisch.
  • Niedrige Temperaturen: Unter 18 Grad kann sich Feuchtigkeit an kalten Oberflächen absetzen.
  • Schlechte Belüftung: Eine ungenügende Luftzirkulation fördert die Schimmelbildung.

In einem Raum, in dem die Temperatur konstant niedrig bleibt und gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit hoch ist, bildet sich Schimmel oft innerhalb weniger Tage. Dabei ist es nicht nur die Art der Luftfeuchtigkeit, die eine Rolle spielt, sondern auch die Art der Wände und der Isolation des Gebäudes.

Gesundheitsrisiken durch Schimmel

Die gesundheitlichen Folgen von Schimmel sind nicht zu unterschätzen. Besonders bei Menschen mit bestehenden Atemwegserkrankungen kann jede Exposition zu verschärften Symptomen führen. Schwarzer Schimmel ist besonders gefährlich, da er toxische Substanzen freisetzen kann, die die Gesundheit der Bewohner ernsthaft gefährden. Zu den möglichen Symptomen gehören:

  • Atembeschwerden
  • Allergische Reaktionen
  • Chronischer Husten oder Schnupfen
  • Erhöhte Anfälligkeit für Infektionen

Präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Schimmel

Die beste Strategie gegen Schimmel ist die Prävention. Hier sind einige praktische Tipps, um Ihre Wohnung gesund und schimmelfrei zu halten:

  • Regelmäßig lüften: Öffnen Sie mehrmals täglich die Fenster für mindestens 10 Minuten, um die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren.
  • Die richtige Temperatur: Halten Sie die Temperatur in der Wohnung tagsüber idealerweise über 20 Grad.
  • Belüftung der Räume: Achten Sie auf ausreichende Belüftung in Räumen mit hoher Feuchtigkeit, wie Badezimmer und Küche.
  • Feuchtigkeit überprüfen: Nutzen Sie Hygrometer, um die Luftfeuchtigkeit im Auge zu behalten.

Ein gesundes Wohnklima ist essenziell für das Wohlbefinden. Daher ist es wichtig, regelmäßig die Bedingungen in der Wohnung zu überprüfen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Schimmelbekämpfung zu ergreifen, bevor ernste Schäden entstehen.

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