Die Kombination von Cardio– und Krafttraining ist nicht nur für die Fitness entscheidend, sondern könnte auch das Leben verlängern. Laut einer aktuellen Untersuchung ist es möglich, durch ein simples Training zwei Mal wöchentlich mit Ausdauereinheiten und ergänzendem Krafttraining, die Lebensqualität und -dauer erheblich zu steigern. Diese Erkenntnisse verdichten sich und gewinnen zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Kontext einer immer älter werdenden Gesellschaft.
Was genau ist Kardiotraining?
Kardiotraining, aus dem griechischen Wort „kardiovaskulär“ abgeleitet, bezieht sich hauptsächlich auf Aerobic-Aktivitäten, die das Herz-Kreislauf-System stärken. Durch regelmäßiges Cardio wird das Risiko von chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck gesenkt. Zudem wird der Stoffwechsel angeregt, was zu einer besseren Nährstoffaufnahme führt.
Formen des Kardiotrainings
Cardio kann in verschiedenen Formen praktiziert werden, sei es beim Laufen, Radfahren oder im Fitnessstudio auf Geräten wie dem Stepper und dem Rudergerät. Aber auch einfachere Übungen wie Hampelmänner oder Seilspringen können effektiv sein. Diese Aktivitäten zielen darauf ab, die Ausdauer zu verbessern und die Fettverbrennung zu fördern.
Kardio- und Krafttraining: die perfekte Balance
Um die Vorteile von Cardio und Krafttraining optimal zu nutzen, sollte eine Balance zwischen beiden Disziplinen angestrebt werden. Die Empfehlung liegt bei mindestens drei Cardio-Einheiten pro Woche, jeweils für 30 Minuten, und zwei Einheiten Krafttraining, die alle Muskelgruppen ansprechen. Der Trainingsplan sollte regelmäßig kooperative Übungen zur Koordination und Beweglichkeit beinhalten.
- Dreimal wöchentlich 30 Minuten Cardio
- Zweimal wöchentlich Krafttraining
- Koordinative Übungen regelmäßig integrieren
Baut man durch das Kardiotraining auch Muskeln auf?
Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass Kardiotraining keine Muskeln aufbaut. Tatsächlich kann Ausdauertraining, wie Radfahren oder Laufen, die Muskulatur der Beine und des Oberkörpers stärken. Für eine optimale körperliche Fitness ist es jedoch entscheidend, Ausdauer- und Krafttraining richtig zu kombinieren, um die besten Ergebnisse für den Körper zu erzielen.
Kardiotraining: die richtige Intensität
Die Intensität des Kardiotrainings ist fundamental für dessen Wirksamkeit. Eine einfache Faustregel besagt, dass die maximale Herzfrequenz berechnet werden kann, indem man das Lebensalter von 220 abzieht. Anfänger sollten bei etwa 60 % dieser maximalen Frequenz trainieren, während gut Trainierte bis zu 70 % anpeilen sollten. Es ist wichtig, auf individuelle Empfindungen zu hören, um Verletzungen zu vermeiden.
Ein gesundes Trainingslevel sorgt nicht nur für körperliches Wohlbefinden, sondern auch für eine langfristige Motivation und Glücksgefühle durch die Ausschüttung von Endorphinen.
Wie die Kombination von Cardio und Krafttraining die Langlebigkeit fördert
Die Wissenschaft zeigt, dass regelmäßige Bewegung das Risiko für Herzkrankheiten signifikant senkt und gleichzeitig die Stimmung hebt. Studien belegen, dass Personen, die im Durchschnitt 150 bis 300 Minuten Sport pro Woche treiben, ihr Risiko für einen vorzeitigen Tod um bis zu 21 Prozent senken können. Wer die Intensität steigert, kann sein Risiko sogar weiter minimieren. Sportarten wie Tennis und Badminton fördern nicht nur die Ausdauer, sondern auch soziale Kontakte, was für das Wohlbefinden und die Langlebigkeit entscheidend ist.
Die Integration von Krafttraining bietet zudem den Vorteil, dass die Muskelmasse erhalten oder sogar gesteigert werden kann, was insbesondere im Alter wichtig ist. Zwei bis drei Einheiten pro Woche können das Risiko von Stürzen mindern und die Knochendichte verbessern.
Der Schlüssel zu einem langen, gesunden Leben liegt in der richtigen Kombination von Bewegung, Spaß und Ausgewogenheit im Trainingsprogramm. Die positive Botschaft ist, dass jeder, nicht nur Sportler, durch kleine aber konsequente Schritte die eigene Fitness steigern und die Lebensqualität verbessern kann. Weitere Einsichten dazu finden sich in dieser spannenden Quelle: Lesen Sie mehr.



